Dies ist die Fortsetzung zu "Sündenfall".
Die Geschichte beruht auf der Planescape Kampagne mit meiner Rollenspiel-Gruppe, die seit 2011 bis heute läuft. Nähere Informationen dazu gibt es im ersten Kapitel von "Die Ewige Grenze". Dieser Teil basiert auf den Planescape Abenteuern "Doors to the Unknown" sowie "Lord of the Iron Fortress", weicht aber an einigen Stellen inhaltlich davon ab.
Das Dramatis Personae zu Teil 5 ist wieder ein wenig umfangreicher, da es an der Zeit ist, den Erwählten, die bisher noch nicht an der Reihe waren, ihren Eintrag zu geben. Aber auch ein paar andere Charaktere, die schon öfter vorkamen, sollen bei dieser Gelegenheit genannt werden.
Dramatis Personae
Die Medusa Rakalla stammt ursprünglich nicht aus Sigil, sondern aus Pelateia, einer Stadt in den Außenländern. Auch "die Schöne auf den Hügeln" oder die Gorgonen-Stadt genannt, ist es die einzige planare Metropole, die fast ausschließlich von Medusen bewohnt wird. Dort erlernte sie schon in jungen Jahren die Kunst der Alchemie. Rakallas Mutter und Schwester leben nach wie vor in Pelateia, doch sie selbst zog nach Sigil und wurde Mitglied der Schicksalsgarde. Rakalla ist eine der Erwählten der Ring-Prophezeiung, und zwar die Zerstörerin. Sie kann wie Lereia Seelen erspüren, nimmt diese aber als Silhouetten und Schatten wahr. Zudem kann sie Teile einer Seele zerstören. Zu ihrer Gruppe von Erwählten gehören die Vampirin Zamakis, der Minotaurus Schwarzhuf, die Goblin-Mechanikerin Krixxi und eigentlich auch der Halbelf Sgillin.
Rakalla kann nicht verbergen, was sie ist und versucht es auch nicht: grüne Haut, dünne Schuppen auf Armen und Handrücken und vor allem viele zischende Schlangen statt normalen Haars weisen sie eindeutig als Medusa aus. Sie ist etwa 1,70 m groß und muskulös gebaut, und ihre Augen leuchten orange, wenn sie sie nicht hinter einer Brille mit runden, geschwärzten Gläsern versteckt. Dies tut sie in Gesellschaft jedoch oft, um andere nicht nervös zu machen. Rakalla ist meist in dunkles Leder gekleidet und hat viele Phiolen und alchemistische Wurfgeschosse dabei. Sie führt jedoch in der Regel auch ein schlankes Langschwert mit sich, das sie durchaus zu führen versteht.
Es ist Rakalla durchaus anzumerken, dass sie über chaotische Wesenszüge verfügt. Sie ist kreativ, unabhängig und energiegeladen, kann aber auch unberechenbar, sprunghaft und impulsiv handeln. Wenn sie jemanden mag, so legt sie ein freundliches, kumpelhaftes Wesen an den Tag. Sie kann jedoch sehr aufbrausend werden, wenn ihr etwas nicht passt oder sie mit jemandem in Streit gerät. Meist macht sie aber einen fröhlichen und unbeschwerten Eindruck. Bezüglich ihrer Bundzugehörigkeit betont sie des Öfteren, eine Beobachterin und keine Zerstörerin zu sein. Derzeit scheint sich eine romantische Verbindung zwischen ihr und dem Tieflings-Barden Haer’Dalis anzubahnen, der ebenfalls der Schicksalsgarde angehört.
Zamakis war in ihrem sterblichen Leben eine Elfe, ist aber nun ein Vampir. Wann, warum und durch wen sie verwandelt wurde, ist bislang nicht bekannt, da Zamakis sehr verschlossen ist, was persönliche Dinge angeht. Sie scheint jedoch schon seit einer ganzen Weile in Sigil zu sein und ist Mitglied im Bund der Staubmenschen im Rang einer Adlatin, was einem Faktotum entspricht. Zudem ist sie eine Hexenmeisterin von nicht unbeträchtlicher Macht. Zamakis ist eine der Erwählten der Ring-Prophezeiung, und zwar die Klagerin. Ihre Gabe ermöglicht es ihr, mit Toten zu sprechen. Manchmal aber sprechen die Toten auch von sich aus zu ihr und offenbaren ihr dabei Geheimnisse. Zu ihrer Gruppe von Erwählten gehören die Medusa Rakalla, der Minotaurus Schwarzhuf, die Goblin-Mechanikerin Krixxi und eigentlich auch der Halbelf Sgillin.
Zamakis elfische Ursprünge zeigen sich deutlich in den spitzen Ohren, den schönen, edlen Gesichtszügen und dem schlanken Körperbau. Sie hat langes, schwarzes Haar, rote Augen und den auffällig blassen Teint der hellhäutigen Vampire. Im Gegensatz zu vielen Staubmenschen ist sie nicht in einfache, dunkle Roben gekleidet, sondern in edlere Gewänder, zumeist einen schwarzen Gehrock mit blutroten Stickereien. Seltener trägt sie auch ein schwarz-rotes oder rot-weißes Kleid. Dabei wirkt ihre Kleidung jedoch stets sehr förmlich und einer Bestattung durchaus angemessen. Dies passt zu der gehobenen Stellung, die sie in ihrem Bund einnimmt.
Zamakis zeigt meist die typischen Wesenszüge, die man Staubmenschen gemeinhin zuschreibt: beherrscht, ja reserviert und emotionslos bis kühl. Ob dies an der Wahl ihres Bundes liegt oder ob es einfach ihrem Wesen entspricht, ist unklar. Ab und an scheinen jedoch Gefühlsregungen wie Gereiztheit oder Amusement dennoch ein wenig durchzuleuchten. Insgesamt ist die Untote allerdings eher schwer einzuschätzen.
Krixxi ist eine Goblinfrau und in den Straßen von Sigil geboren. Ihr intensiv pinkfarbenes Haar weist darauf hin, dass ein guter Schuss Feenblut durch ihre Adern fließt. Schon als Kind bastelte Krixxi gerne Dinge aus Schrott und alten Metallteilen zusammen, und so verwundert es nicht, dass sie später eine begabte Mechanikerin wurde. Bereits in jungen Jahren trat sie dem Bund der Xaositekten bei. Sie ist eine der Erwählten der Ring-Prophezeiung, und zwar die Närrin. Ihr Blut lässt die ansonsten niemals blühende Klingenrebe Blüten treiben. Zudem fand sie kürzlich heraus, dass sie die Eigenschaft Schlüssel aller Türen besitzt, was bedeutet, dass sie mit wenigen Ausnahmen jedes Portal auch ohne Schlüssel öffnen kann, ebenso wie normale Türen. Zu ihrer Gruppe von Erwählten gehören die Medusa Rakalla, der Minotaurus Schwarzhuf, die Vampirin Zamakis und eigentlich auch der Halbelf Sgillin.
Krixxi ist ca. 1,10 m groß und sehr dünn, hat grüne Haut, gelbe Augen, spitze Zähne und sehr große, spitze Ohren. Ihr auffälliges, knallpinkes Haar trägt sie manchmal offen und manchmal zu zwei zerzausten Pferdeschwänzen gebunden. Meist trägt sie praktische und etwas schmutzige Kleidung, eine Lederschürze, einen Werkzeuggürtel sowie eine Schweißerbrille und ist mit allerlei Klimbims aus Metall wie Schlüsseln oder Zahnrädern behängt. Ab und an hat sie aber auch, ganz Xaositektin, sehr bunte, auffällige und offenbar wahllos zusammengewürfelte Kleidung an.
Krixxi ist ein fröhliches, hibbeliges und aufgedrehtes Wesen. Sie redet viel, schnell und manchmal auch unverständliches, wirres Zeug. Sie besitzt die leicht hektische Art vieler Goblins, die andere Völker oft anstrengt. Dabei scheint sie jedoch sehr aufgeschlossen und hilfsbereit zu sein. Bei all dem sollte man jedoch nicht ihre Fähigkeiten unterschätzen: Offenbar ist Krixxi sehr intelligent und eine außerordentlich fähige Mechanikerin. Krixxis ständiger Begleiter und bester Freund ist Figaro, ein erweckter, sprechender Hahn, der ebenfalls Mechaniker ist.
Der Minotaurus Schwarzhuf stammt ursprünglich nicht aus Sigil, sondern wurde in den Außenländern geboren, und zwar in den Donnerebenen. Nach dem Tod der Eltern verließen er und sein Bruder Bluthorn jedoch die Außenländer und gingen nach Sigil. Während der wildere Bluthorn eine Laufbahn als Gladiator und Grubenkämpfer einschlug, wurde der sanftere Schwarzhuf Mitglied der Öden Ränke und kümmert sich als Faktotum des Bundes vor allem um die Waisen im Torhaus. Er ist einer der Erwählten der Ring-Prophezeiung, und zwar der Heiler. Als solcher besitzt er die Fähigkeit, seelisches Leid oder auch beschädigte Seelen zu erkennen und zu heilen. Zu seiner Gruppe von Erwählten gehören die Medusa Rakalla, die Goblin-Mechanikerin Krixxi, die Vampirin Zamakis und eigentlich auch der Halbelf Sgillin.
Schwarzhuf ist etwa 2,50 m groß, hat dunkelbraunes Fell und helle Hörner. Er trägt meist einfache Kleidung aus dünnem Leder und robustem Stoff. Allerdings besitzt er auch Rüstungsteile aus dickem, gehärtetem Leder, die er allerdings nur anlegt, wenn er erwartet, dass er kämpfen muss. Dann führt er auch seine große Streitaxt mit sich. Wie viele Minotauren trägt Schwarzhuf kunstvoll gefertigten Hornschmuck. In seinem Fall besteht er aus gravierten Messingringen.
Der Minotaurus macht insgesamt einen ruhigen und ausgeglichenen Eindruck. Er spricht nicht viel, und wenn er es tut, wählt er seine Worte meist mit Bedacht. Was seine Freunde angeht, ist er ausgesprochen beschützend und gerade gegenüber kleineren Wesen sehr sanftmütig, wie man an seinem Umgang mit den Waisenkindern im Torhaus sieht. Eine enge Freundschaft scheint ihn mit Krixxi zu verbinden, die er wohl als eine Art kleine Schwester betrachtet. Manchmal wirkt er nachdenklich und in sich gekehrt, aber er spricht nie darüber, was ihn in diesen Momenten beschäftigt.
Krystall ist die Anführerin einer Anarchistenzelle in Sigil, die sich die Klingenengel nennt. Die junge Frau ist zudem ein Paladin von Milani, der Göttin der Revolutionen und Freiheitskämpfer. Ursprünglich stammt sie nicht aus Sigil, sondern von der Materiellen Ebene. Sie kam allerdings bereits im Alter von vier Jahren in die Stadt der Türen und wuchs dort in den Straßen des Stocks auf. Da Sgillin oft mit einer der anderen Erwählten-Gruppen (Naghûl, Lereia, Kiyoshi, Jana und Morânia) unterwegs ist, nimmt Krystall regelmäßig seinen Platz ein und begleitet Zamakis, Rakalla, Krixxi und Schwarzhuf bei deren Missionen im Rahmen der Prophezeiung.
Krystall hat langes, dunkelbraunes Haar und dunkelbraune Augen. Sie ist etwa 1,75 m groß, schlank und attraktiv, mit stets entschlossenem Blick in den intensiven, dunklen Augen. Sie trägt zumeist über kniehohe Lederstiefel, eine rote, bestickte Weste, einen Gehrock mit breiten Ärmelaufschlägen und einen breitkrempigen Hut mit roten Federn. Ihre Waffe ist ein Rapier, das sie so gut wie immer mit sich führt. Wer genau hinsieht, kann erkennen, dass sie ein Symbol der Göttin Milani bei sich trägt. Auch die rote Rose an ihrem Revers gibt einen Hinweis auf ihre Göttin.
Krystall ist mutig, unerschrocken und sehr energisch, wenn es um die Ziele der Klingenengel geht. Anders als viele Anarchisten lehnt sie Mord und Vandalismus ab, unternimmt allerdings mit ihrer Gruppe regelmäßig Raubzüge. Das Ziel sind immer reiche Händler, wohlhabende hochrangige Bundmitglieder oder sogar ein schlecht bewachter Goldener Lord, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Krystall legt jedoch großen Wert darauf, dass bei diesen Aktionen niemand ernsthaft verletzt oder gar getötet wird. Sie ist nur auf das Geld aus, das die Klingenengel dann im Stock verteilen. Wie alle Anarchisten will Krystall das Bünde-System zu Fall bringen und durch ein anderes ersetzen. Sie ist aber bemüht, dies ohne exzessive Gewalt zu erreichen.
Figaro ist ganz eindeutig ein Hahn. Ein ansehnlicher, großer Hahn mit weißem Gefieder und blaugrünen Schwanzfedern. Es gibt jedoch einige Auffälligkeiten an ihm. Zum einen hat er rechts ein mechanisches Bein. Dieses hat scharfe Krallen, die auch als Werkzeuge eingesetzt werden können. Zum anderen trägt Figaro stets eine Schweißerbrille mit grünen Gläsern, teils über dem Kamm, wenn er gerade bei der Arbeit ist aber auch zum Schutz seiner Augen. Zudem trägt er noch einige andere Ausrüstung am Körper: am linken Bein eine gläserne Ampulle mit einer grünen Flüssigkeit, um den Bauch einen ledernen Werkzeuggürtel mit diversen Utensilien und am linken Flügel einen Aufsatz mit mehreren Täschchen. Insgesamt gibt er ein recht auffälliges und selbst für Sigil ungewöhnliches Erscheinungsbild ab.
Figaro ist ein erwecktes Tier. Das heißt, er schlüpfte als gewöhnlicher Gockel aus dem Ei, erhielt dann aber durch den Zauber eines Xaositekten-Magiers eine deutlich erhöhte Intelligenz und ein Humanoiden vergleichbares Bewusstsein. In der Tat scheint sein Verstand den vieler Humanoider sogar zu übertreffen, da er in kurzer Zeit das Mechaniker-Handwerk erlernte und in der Lage ist, erstaunliche Schöpfungen zu kreieren. Er ist der ständige Begleiter und offenbar der beste Freund der Goblinfrau Krixxi.
Figaro ist in seinem Wesen manchmal lapidar und legt einen trockenen Humor an den Tag, von dem nicht ganz klar ist, ob er ihn überhaupt beabsichtigt. Jenen gegenüber, die ihn in seiner Eigenschaft als Mechaniker ernst nehmen, ist er freundlich und hilfsbereit. Wer ihn als lustigen, sprechenden Vogel abtut, dem begegnet er hingegen mit beißendem Zynismus. Er scheint recht eitel zu sein, sowohl was sein Aussehen als auch was seine Fähigkeiten betrifft.
Elyria ist eine Guardinal, und zwar eine wolfsartige Lupinal. Als solche stammt sie aus dem Elysium, wo sie als Priesterin der Mishakal im Kloster Conclave Fidelis lebte, bis die Ereignisse rund um die Prophezeiung ins Rollen kamen. Sie ist eine der Erwählten der Ring-Prophezeiung, und zwar die Hüterin. Sie bildet eine Art Einheit mit Sir Lorias, dem Verkünder. Die Gabe von Hüterin und Verkünder ist schwer zu erklären und zu verstehen, sogar für diese selbst. Sie können unter bestimmten, nicht immer klaren Umständen Wissen über die Prophezeiung erlangen und besitzen die einzige Gabe, die von zwei Wesen geteilt wird.
Als Lupinal hat Elyria das Aussehen einer anthropomorphen Wölfin. Sie ist von humanoidem Körperbau, geht auf zwei Beinen und hat zwei Arme, deren Pfoten opponierbare Daumen besitzen. Jedoch hat sie eindeutig wolfshafte Gesichtszüge und ihr Körper ist mit einem silber-grauen Fell bedeckt, das an Schnauze und Bauch in ein helles Weiß übergeht. Sie besitzt zudem einen buschigen Wolfsschweif. Meist trägt sie schönen, wertvollen Schmuck, vor allem ein Collier und ein Diadem, und vornehme Kleider in grün und blau-türkis.
Elyria ist von ruhigem und sanftem Wesen. Sie beobachtet viel und verfügt über ein großes Wissen, das sie jedoch nicht notwendigerweise mit jedem teilt. Sie überlässt oft Sir Lorias das Wort und sieht sich lieber in der Rolle einer Beraterin und Bewahrerin. Wie alle Guardinals ist sie gütig, hilfsbereit und setzt sich wo immer möglich für Schwächere ein. Aus ihrer Zeit im Conclave Fidelis kennt Elyria Bundmeister Terrance, mit dem sie sehr gut befreundet ist. Auch seine Abkehr von Mishakal und sein Beitritt zum Bund der Athar haben daran nichts geändert.
Sir Lorias war einst ein Mensch. Er stammt aus der Torstadt Ekstase und wurde als junger Mann Paladin des Nobanion und Mitglied in Nobanions Paladin-Orden Legion der Löwen. Diesem können nur Wemics, Leonin und Werlöwen angehören, und kurz vor seiner Verwandlung in einen Untoten war Lorias ein Kandidat für die Verwandlung in einen Werlöwen. Dann aber ging er versehentlich durch ein Portal, das auf die Ebene der Negativen Energie führte. Er kam nicht schnell genug zurück und wurde so in einen Untoten verwandelt. Da er sich sein gutes Herz bewahrt hatte, gewährte ihm Nobanion weiterhin seine Gnade und Lorias wurde so einer der wenigen untoten Paladine eines guten Gottes. Er durfte sogar als eines der wenigen nicht-löwenartigen Mitglieder in die Legion der Löwen eintreten. Lorias ist einer der Erwählten der Ring-Prophezeiung, und zwar der Verkünder. Er bildet eine Art Einheit mit Lady Elyria, der Hüterin. Die Gabe von Hüterin und Verkünder ist schwer zu erklären und zu verstehen, sogar für diese selbst. Sie können unter bestimmten, nicht immer klaren Umständen Wissen über die Prophezeiung erlangen und besitzen die einzige Gabe, die von zwei Wesen geteilt wird.
Ehemals hatte Lorias das Aussehen eines attraktiven jungen Mannes mit lichtblondem Haar und blauen Augen. Seit dem versehentlichen Betreten der Negativen Energie Ebene ist er jedoch ein beseeltes Skelett. Er legt viel Wert darauf, auch als solches eine gepflegte Erscheinung abzugeben, poliert seine Knochen, balsamiert sie und hat sie zum Teil auch gravieren lassen. Er trägt nach wie vor die Rüstung, die er zu seinen Lebzeiten besaß und die viele Löwenmotive zeigt, um seinen Gott Nobanion zu ehren.
Trotz seines schweren Schicksals ist Lorias von meist heiterem Wesen. Er strahlt Zuversicht und Fröhlichkeit aus, ist sehr leutselig und gesellig und verfügt über einen ausgeprägten Sinn für Selbstironie. Gelegentlich holt ihn natürlich seine Vergangenheit ein und er ist für eine Weile still und verschlossen. Solche Stimmungen beherrschen ihn allerdings nicht lange, er findet schnell wieder zu seiner optimistischen Grundhaltung zurück.
Der Tiefling Haer'Dalis tammt aus Sigil, war aber auch viel außerhalb der Stadt der Türen unterwegs. Eine Weile bereiste er Toril, unter anderem die Stadt Athkatla in Amn und Calimshan. Dort erlebte er mit einer Gruppe von Freunden offenbar eine ganze Reihe ungewöhnlicher Abenteuer. Es hatte ihn auch für eine Weile in die Abyss verschlagen, weil er sich auf eine Alu eingelassen hatte - was letztlich zu einem Aufstand geführt hatte, der mehrere Subebenen umfasste. Außerhalb dieser Ausflüge in andere Ebenen ist er Mitglied einer Sigiler Theatergruppe, die von einer Tieflingsfrau namens Raelis Shai geleitet wird. Abgesehen davon, dass er ein talentierter Barde und Schauspieler ist, kann der Tiefling auch sehr gut mit seinen beiden kurzen Klingen umgehen.
Der attraktive Barde trägt das blaue Haar schulterlang und offen, aber meist von einem Stirnband zurück gehalten. Es gibt nicht viel, das äußerlich auf Haer'Dalis Erbe der Unteren Ebenen hinweist, er hat weder Hörner noch einen Schweif noch ein anderes herausstechendes Merkmal. Auf den ersten Blick kann man ihn daher auch für einen Halbelfen halten, vielleicht einen feyblütigen. Sein kräftig blaues Haar ist das einzige sichtbare Merkmal seiner Tieflings-Abstammung.
Ein spezieller Wesenszug von Haer‘Dalis ist seine auffällige und blumige Ausdrucksweise. Abgesehen von einer recht theatralischen Ader (die er aber ebenso schnell fallen lassen kann wie er sie aufnimmt), bedenkt er seine Freunde und Bekannten gerne mit Tiernamen wie "Rabe", "Falke", "Wolf" oder ähnlichen. Sich selbst bezeichnet er oft als "Spatz". Dabei ist Haer'Dalis jedoch ziemlich scharfsinnig und gut darin, sich über andere ein zutreffendes Urteil zu bilden. Er ist zudem erfrischend ehrlich und offen, wenn es darum geht, wer er ist und was er tut. Haer'Dalis war während seiner Reisen auf Toril mit der Blutjägerin Síkhara liiert. Inzwischen sind sie jedoch kein festes Paar mehr, sondern beschränken sich offenbar auf gelegentliche Abenteuer. Zugleich scheint sich gerade etwas zwischen Haer'Dalis und der Medusa Rakalla zu entwickeln.
Síkhara ist eine Feuergenasi und eine Blutjägerin vom Orden der Geisterjäger. Geboren wurde sie in der Messing-Stadt auf der Feuerebene, die sie aber schon in jungen Jahren verließ, um sich dem Geisterjäger-Orden anzuschließen. Sie bereiste auch eine Weile die Materielle Welt Toril, wo sie den Barden Haer'Dalis kennenlernte. Síkhara weiß um die Ring-Prophezeiung, da sie zufällig auf Krystall, Rakalla, Zamakis, Schwarzhuf, Krixxi und Figaro stieß, als diese auf der Suche nach der Hüterin und dem Verkünder gewesen waren.
Síkhara scheint etwa Mitte 30 zu sein und hat langes, volles Haar, das vom Scheitel weg tiefrot ist, aber zu den Spitzen hin orange wird. Ihr Haar ist extrem farbintensiv und ab und an sprühen Funken oder kleine Flammen aus den Spitzen. Síkharas Augen sind türkis-grün und scheinen ein wenig von innen heraus zu leuchten. Über ihr rechtes Auge und die Wange zieht sich eine längere Narbe. Sie hat außerdem viele kleine Narben an den Armen, die wohl von kleinen Schnitten stammen und sie als Blutjägerin kenntlich machen. Síkhara trägt oft eine gehärtete und mit Metallteilen verstärkte Lederrüstung. Als Waffe führt sie einen langen Säbel.
Die Feuergenasi ist eine talentierte Kämpferin, mutig und recht direkt, wenn es darum geht, offen ihre Meinung zu äußern. Geht es um ihre Profession als Monsterjägerin, handelt sie stets sehr unerschrocken und entschlossen. Während sie den Bünden Sigils nicht direkt feindlich gegenübersteht, gehört sie jedoch anders als viele Planare keinem der Bünde an. Sie war mit dem Barden Haer‘Dalis liiert, als sie gemeinsam die Materielle Welt Toril bereisten. Inzwischen sind sie kein festes Paar mehr, was aber gelegentliche Abenteuer nicht ausschließt, wenn sie einander begegnen.













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