„einen blutigen Heiligenschein haben“
Cant-Ausdruck für einen gefährlichen Celesten
Zweiter Untertag von Mortis, 126 HR
Ihre Erhabenheit Erzbischöfin Juliana Spesinfracta saß in der Kaserne im Büro des Bundmeisters und wartete. Killeen Caine, Legat von Arcadia, lehnte an Sarins Schreibtisch und beobachtete sie unauffällig, während sie ruhig, aber mit einer gewissen Strenge die große Wandkarte von Ortho musterte. Sie war inzwischen Anfang sechzig, ihr Haar war ergraut, aber immer noch lang und voll, hochgesteckt zu einer ebenso ordentlichen wie aufwändigen Frisur und geschmückt mit dem Diadem, das ihren Rang als Erzbischöfin der Archoniten anzeigte. Die feinen Falten um ihre Augen waren tiefer geworden, aber ihr Blick war wach und scharf wie eh und je. Sie saß sehr aufrecht, ihre ganze Körperhaltung ein Ausdruck von Disziplin und innerer Stärke, jede Bewegung stets bedacht und kontrolliert. Juliana war wie immer ein Muster an Etikette und vollendeten gesellschaftlichen Umgangsformen. Etwas, das Killeen Caine von sich selbst nicht unbedingt behaupten konnte, wie ihm wohl bewusst war. Innerlich musste er darüber schmunzeln, wie oft Juliana ihn früher deswegen zurechtgewiesen hatte, als er noch Dekurio, aber auch als er schon Präfekt gewesen war. Eigentlich sogar noch immer. Natürlich wusste er, dass es nur zu seinem Besten gewesen war. Das hatte Delazar natürlich auch behauptet, aber Juliana hatte er es immer geglaubt. Hatte immer gewusst, dass sie trotz aller Strenge seine Qualitäten schätzte, ebenso wie ihn als Person. Sie war nun seit fast fünf Jahren in Excelsior, bei den Archoniten, aber eines hatte sich nicht geändert: Der Halbelf wäre durchs Feuer gegangen für sie. Und diese Einstellung teilte er mit vielen Mitgliedern des Harmoniums, besonders aber mit Tonat Shar und Bundmeister Sarin, der just in diesem Moment den Raum betrat. Killeen stieß sich schnell von seinem Schreibtisch ab und nahm Haltung an, zumindest ansatzweise. Doch Sarin achtete gar nicht darauf, sondern rauschte ungehalten herein und schloss ein wenig geräuschvoller als nötig die Tür. Er zog seine Handschuhe aus und warf sie auf den Tisch.
„Was für ein Dussel!“, schnaubte der Bundmeister aufgebracht, „Da lebt er seit über zehn Jahren hier im Käfig und würde sich auf eine derart hirnrissige Art ins Totenbuch stecken lassen!“ Als sein Blick auf Juliana fiel, unterbrach und räusperte er sich. „Oh, Lady Juliana, Ihr seid ja schon hier. Ich grüße Euch. Schön, dass Ihr so schnell wieder hierher gefunden habt.“ Er verneigte sich tief.
Missbilligend hatte Juliana Sarins Auftritt gemustert und erhob sich nun aus ihrem Stuhl. „Ich muss Euch sagen, Sarin, dass Euer Benehmen eine Form angenommen hat, die mir nicht gefällt. Es liegt etwas Flegelhaftes darin.“
Es schien ein paar Sekunden zu dauern, bis ihre Worte wirklich zu Sarin durchdrangen. Ungläubig sah er sie an. „Was? Etwas … Bitte?!“
„Aber ja“, erwiderte die Erzbischöfin ungnädig, „Allein Eure Ausdrucksweise gerade eben.“
Noch immer etwas überfordert durch Julianas unerwartete Rüge, breitete Sarin die Hände aus. „Welche Ausdrucksweise denn? Ihr meint, weil ich Cant spreche? Aber ich bitte Euch, Juliana, ich lebe seit über zwanzig Jahren im Käfig.“
Unwillig verzog Juliana den rechten Mundwinkel. „Im Käfig! Dussel. Ins Totenbuch stecken. Meine Güte, Sarin, ich weiß auch, wo Ihr lebt, aber deshalb müsst Ihr Euch noch lange nicht eines Sprachgebrauchs befleißigen, wie er in den Unteren Bezirken weit verbreiteter ist als hier im Bezirk der Dame.“
„Na ja, aber Ihr wisst doch, wie das ist. Ihr wart doch auch Bundmeisterin hier und ...“
„Mir ist sehr wohl bekannt, was ich war“ erwiderte Juliana streng, „Das bedeutet umso mehr, dass ein vorbildliches Verhalten angezeigt ist – auch in Kleinigkeiten. Hinzu kommen andere Dinge. Zum Beispiel, dass die Anrede Juliana auf Dauer wohl kaum angemessen ist. Das ist etwas zu Persönliches, reserviert für sehr private Momente, die Personen in unserer Stellung nun einmal nur selten vergönnt sind.“
Sarin kapitulierte und senkte kurz den Kopf unter ihrem tadelnden Blick. „Ich ... Da habt Ihr natürlich Recht. Ich bitte um Vergebung, Herrin.“
Killeen biss sich auf die Lippen, um ein Grinsen zu unterdrücken. Er selber hatte, auch noch als Legat von Arcadia, des Öfteren wie ein gescholtener Schuljunge vor seiner ehemaligen Bundmeisterin gestanden. Zu beobachten, dass es selbst Sarin noch ab und an so ging, war gleichermaßen faszinierend und beruhigend. Juliana hatte einen so immensen Einfluss auf ihn selbst wie auch auf Tonat und Sarin gehabt, dass dieser niemals ganz schwinden würde. Die Erzbischöfin nickte nun, jedoch nicht allzu gnädig.
„Schon besser. Aber das ändert meinen allgemeinen Eindruck dennoch nicht mehr. Schon die Art, wie Ihr hier herein gestürmt seid ist unangemessen für einen Mann Eures Standes.“
Sarin war deutlich anzusehen, dass er gerne widersprochen hätte, doch er zügelte sich „Aber wie ... wie bin ich denn ... herein gestürmt?“ fragte er und blickte Juliana nun wieder in die Augen.
Sie wölbte eine Braue. „Ich bitte Euch! Schon wie Ihr die Tür aufgerissen habt, dann diese Art, Eure Handschuhe auf den Tisch zu werfen ... So geht das doch nicht.“
„Ich war etwas aufgebracht ...“
„Das ist keine Entschuldigung“, unterbrach sie ihn, „Etwas mehr Disziplin und gesellschaftlicher Anstand stünden Euch gut zu Gesicht.“
Killeen hielt den Atem an. Ging sie einen Schritt zu weit? Sarin war immerhin Bundmeister, und ganz gleich, was sie früher gewesen war, eine solche Beurteilung kam doch einem sehr direkten Angriff gleich. Und tatsächlich trat ein Funke des Unwillens in Sarins dunkle Augen.
„Herrin, bei allem Respekt, den ich Euch schulde und entgegenbringe, dem zutiefst empfundenen, aber …“
Er sprach nicht weiter und Juliana musterte ihn forschend. „Aber Ihr denkt, ich gehe zu weit?“
Sarin atmete einmal tief durch, ehe er antwortete. „Ja. Ich gebe zu, mein Auftritt gerade eben war nicht der eleganteste und meine Wortwahl wäre womöglich in höheren Gesellschaftskreisen tatsächlich unangemessen gewesen. Aber es reicht wohl nicht aus, um mir mangelnden gesellschaftlichen Anstand oder gar fehlende Disziplin zu unterstellen. Ich ...“ Er zögerte noch einmal kurz, sprach es dann aber doch aus. „Ich bin jetzt Bundmeister, nicht mehr ein Dekurio, den Ihr erst nach Euren Ansprüchen formen müsst. Diese Zeit war für meine persönliche Entwicklung außerordentlich wichtig und Ihr habt meinen tiefen und demütigsten Dank dafür, Herrin. Aber diese Zeit ist vorbei.“ Seine Körperhaltung, seine Stimme, sein Blick verrieten eine deutliche Anspannung, als er so zu Lady Juliana sprach.
Die Erzbischöfin musterte ihn nochmals eingehend von oben bis unten, dann lächelte sie. „Gut“, erwiderte sie zufrieden, „So spricht ein Bundmeister. Es gefällt mir, wie ihr Euch entwickelt habt. - Oh, was seht Ihr mich so an? Hattet Ihr angenommen, ich wäre wütend?“
Sarin lächelte erleichtert. „Ich hatte die Möglichkeit in Betracht gezogen und nahm sie äußerst ungern in Kauf, Herrin.“
„Aber Ihr nahmt sie in Kauf. Und ich bin froh zu sehen, dass Ihr Euer Amt ebenso kompetent wie entschlossen ausübt. Nicht, dass ich mir dessen nicht immer sicher gewesen wäre. Ich wusste schon, was ich tat, als ich Euch zu meinem Nachfolger machte. Aber ob Ihr auch mir gegenüber so selbstbewusst seid, war wichtig zu wissen für mich.“
„Das mindert aber in keiner Weise meinen zutiefst empfundenen Respekt Euch gegenüber, Herrin“, versicherte der Paladin.
Sie ergriff seine Rechte. „Das weiß ich, Sarin. Ihr seid genau der Anführer, den ich für das Planare Harmonium wollte. Ihr werdet noch viel erreichen, da bin ich sicher. - So, und nun muss ich mich leider verabschieden, ich halte in einer halben Stunde einen Gottesdienst.“
Der Bundmeister verneigte sich tief und küsste ihr zum Abschied die Hand. „Der Segen der ... Iomedaes Segen, Herrin.“
Sie registrierte sein Umschwenken bei der Verabschiedung und quittierte es mit einem wissenden Lächeln. „Der Segen Celestias, meine Herren.“
Sie nickte Sarin zu, ebenso wie Killeen, der sich zum Abschied ebenfalls tief verneigte, und verließ dann hoheitsvoll den Raum. Der Halbelf sah zu Sarin hinüber und in seinen grünen Augen funkelte ein gewisser Schalk.
„Meinen Respekt, mein Freund“, bemerkte er, „Du hast den Test der Erzbischöfin bestanden. Mir war ganz bis zum Schluss gar nicht klar, dass es einer ist.“
„Mir auch nicht“, erwiderte Sarin, „Und wohl war mir nicht dabei, glaub mir. Ich meine, sie war immerhin unsere Bundmeisterin. Das sitzt mir schon noch in den Knochen.“
Killeen grinste. „Ja, und zwar ziemlich tief, wie man sieht.“
„Lach du nur. Dich möchte ich das nächste Mal sehen, wenn sie dabei ist, an deinen Umgangsformen zu feilen.“
Killeen lehnte sich mit verschränkten Armen gegen Sarins Schreibtisch. „Dann werde ich selbstverständlich keinesfalls so offensiv sein wie du.“
„Das würde ich dir auch nicht raten“, erwiderte der Paladin mit einem Schmunzeln, während er Killeen mit einem kurzen Winken der rechten Hand bedeutete, von seinem Tisch zurückzutreten.
Der Halbelf stieß sich von der Kante ab. „Oh, Verzeihung.“
Sarin winkte ab. „Eine deiner vielen Unsitten“, bemerkte er, während er hinter seinem Schreibtisch Platz nahm, wirkte dabei jedoch nicht, als ob es ihn besonders störte.
Killeen grinste. „Ja, eine meiner Unsitten ... die meine vielen Qualitäten jedoch bei weitem nicht überwiegen.“
Sarin löste seine beiden Säbel aus den Halterungen am Waffengurt und legte sie auf die rechte Seite seines Tisches, wie er es immer tat. „Deswegen bist du noch mein Legat“, erwiderte er und musterte Killeen dabei von oben bis unten.
Dieser prüfende Blick seines Bundmeisters verunsicherte den Halbelfen nun doch. „Was ... was ist denn?“ Als Sarin nicht gleich antwortete, blickte er kurz an sich herab und breitete dann die Hände aus. „Was? Hab ich etwas angestellt?“
Sarin winkte ab. „Nein. Ich habe nur nachgedacht. Hol dir mal einen Stuhl, wir müssen reden.“
„Das klingt nicht gut. Über was denn?“
„Du solltest besser fragen, über wen.“
Killeen seufzte tief, während er sich von dem großen Besprechungstisch einen Stuhl heranzog. „Ich ahne es ...“
„Wenn Valiant wieder nach Sigil kommt, müssen wir besprechen, wie wir mit der Sache umgehen“, erwiderte Sarin.
„Ein paar Ideen hätte ich da“, erwiderte der Halbelf.
Sarin sah auf. „Tatsächlich?“
„Na ja“, erwiderte Killeen unschuldig, „Versteinern. In ein Eichhörnchen verwandeln. Ihm einen Schlüssel geben, der rein zufällig ein Portal in die Abyss öffnet. Wenn du mir etwas Zeit gibst, fallen mir sicher noch ein paar kreativere Sachen ein.“
Sarin warf ihm einen tadelnden Blick zu, konnte ein Grinsen aber nicht verbergen. „Ha, ha. Sehr witzig, Legat. Aber jetzt ernsthaft ...“
„Ernsthaft“, warf der Halbelf ein, „hätte ich auch noch eine Idee.“
Sarin lehnte sich zurück und verschränkte die Arme. „Ich höre.“
Killeen seufzte. „Nun ja, die Idee ist nicht ganz so unterhaltsam wie die anderen, aber dafür erfolgversprechender – hoffe ich zumindest. Du weißt, es gibt wenige, die ein gespannteres Verhältnis zu Valiant haben als ich, aber selbst ich muss zugeben: Er ist charismatisch und politisch geschickt. Er ist immerhin ein Celest, und allein das kommt bei vielen gut an. Er hat Macht. Und er ist zurück in Sigil. Aber warum ist er hier? Neben den schwammigen Floskeln, die er dir hingeworfen hat, muss da gewiss noch etwas anderes dahinterstecken. Wir sollten versuchen, herauszufinden, was seine wahren Gründe sind. Nur so können wir ihn effektiv in Schach halten.“
Sarin nickte langsam. „Du hast Recht, er hat mit Sicherheit verborgene Gründe. Die Botin bestätigte auch, dass er gegen die Erwählten arbeitet. Oder gegen unsere Allianz mit Sinnsaten, Athar, Kryptisten und Göttermenschen - was in diesem Fall aber wohl auf dasselbe hinausläuft. Er weiß laut der Botin zwar nichts von den Schwertern, aber vielleicht durchaus über andere Dinge.“
„Wundern würde mich das nicht“, grollte Killeen. „Wir müssen ihn im Auge behalten und etwas über seine Pläne in Erfahrung bringen. Ich denke, wir sollten uns dabei auf unsere Stärken konzentrieren. Valiant ist gut im Manipulieren und Täuschen. Wir sind besser darin, Fakten zu finden und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Valiant wird seine Absichten zwar natürlich nicht offenlegen, aber er wird Spuren hinterlassen. Er wird mit Leuten sprechen, Geschäfte machen, Verbündete suchen. Wenn es uns gelingt, einige seiner Schritte zu beobachten, können wir vielleicht herausfinden, wohin er sie lenken will.“
Der Bundmeister seufzte und rieb sich die Schläfen. Killeen wusste genau, was in seinem Freund vorging: Sarin mochte keine Intrigen und Geheimnisse, aber er wusste, dass sie in Sigil oft notwendig waren. Daher nickte er dann auch zustimmend. „Also gut, du hast Recht. Aber wie du selbst sagtest, Valiant ist politisch geschickt. Er wird ahnen, dass wir ihn beobachten.“
„Natürlich“, räumte Killeen ein. „Wir müssen sehr diskret vorgehen. Idealerweise geben wir ihm das Gefühl, dass er uns kontrolliert, während wir in Wirklichkeit ihn ausmanövrieren.“
Sarin musterte ihn ernst. „Ich kenne einen Mann, der dafür geradezu prädestiniert wäre – den ich aber als Legaten nach Arcadia geschickt habe.“
Killeen seufzte. Er hatte sich damals nicht darum gerissen, Legat von Arcadia zu werden. Obgleich es seine Heimatebene war, war er nicht grundlos so lange in Sigil gewesen. Der Käfig, trotz all seiner Schattenseiten, hatte ihm stets mehr zugesagt als Melodia, das zwar paradiesisch und lichterfüllt war, aber auch überaus geordnet und manchmal für seinen Geschmack etwas zu ruhig und unspektakulär. Doch Sarin hatte sich nicht ohne guten Grund dafür entschieden, gerade ihn nach Arcadia zu schicken und nicht etwa Tonat, der charakterlich gewiss besser nach Melodia gepasst hätte. Die Taten des früheren Bundmeisters Delazar hatten zum Abdriften der gesamten dritten Subebene von Arcadia geführt – eine Katastrophe von bisher ungekanntem Ausmaß, selbst für planare Verhältnisse. Killeens lebensfrohe, lebhafte Natur und seine oft unorthodoxen Methoden sollten sicherstellen, dass die philosophische Ausrichtung Arcadias wieder mehr in Richtung Celestia als in Richtung Mechanus ausschlug. Der Halbelf hatte diese Entscheidung seines Bundmeisters akzeptiert und verstanden – aber es war ihm dennoch schwergefallen, Sigil zu verlassen. Er stattete der Stadt der Türen nach wie vor nur allzu gerne einen Besuch ab. Aber Sarin hatte Recht damit, dass er hier nicht mehr wie früher ermitteln konnte.
„Ja“, stimmte er daher zu. „Damals, als einfacher Dekurio, als wir gemeinsam den schwierigen Fällen auf der Spur waren, mit denen der Käfig uns konfrontiert hat … Damals hätte ich das noch selbst übernommen. Jetzt muss ich das wohl ein wenig mehr … delegieren.“ Er konnte einen gewissen Schmerz darüber nicht ganz verbergen, dass die Zeiten vorbei waren, in denen er gemeinsam mit Sarin und Tonat Shar in den Straßen Sigils ermittelt hatte.
Sein Freund bemerkte es natürlich. „Ich weiß“, sagte er, und es klang fast entschuldigend. „Ich vermisse diese Tage auch manchmal. Es waren einfachere Zeiten – ohne dass uns das damals bewusst war.“
Killeen nickte wehmütig, doch dann straffte er sich. Die Vergangenheit würde nicht zurückkommen – außer vielleicht in Gestalt von Valiant. Und mit ihm mussten sie sich nun befassen. „Also gut, wir werden ihn beobachten. Ich werde ein paar ausgewählte Leute damit beauftragen, von denen ich sicher bin, dass wir ihnen vertrauen können und die wissen, wie man diskret Informationen sammelt.“
„Gut.“ Sarin lehnte sich in seinem Stuhl zurück. „Was das angeht, vertraue ich voll und ganz auf dein Gespür, mein Freund. Du warst immer gut in diesen Dingen. Sag mir Bescheid, sobald du die Leute ausgewählt hast.“
Killeen nickte, erhob sich und verabschiedete sich mit einer leichten Verbeugung, wie er es meist tat, seit sein alter Freund Bundmeister war. Auf dem Weg zu seinem Quartier, das er nach wie vor in der Kaserne besaß, ging er im Kopf bereits eine Liste von Personen durch, die für die anstehende Aufgabe in Frage kamen.





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